Programm
IL KINO ist ein NEUKÖLLNER KIEZKINO mit BAR und BISTRO
Günstiger ins Kino
Diese Woche
Demnächst
MOSCAS (2026)
GLAUBE
NAZA
Der investigative Dokumentarfilm wurde nachts von den Dächern Tel Avivs aus gedreht und befasst sich mit den zivilen Opfern der israelischen Militäroperationen im Gazastreifen. Dabei untersucht er die Strukturen und Abläufe hinter den militärischen Operationen und deren Auswirkungen auf die palästinensische Zivilbevölkerung. Drei Jahre lang haben Yuval Abraham und Rachel Szor, die zuvor bereits mit ihrem Dokumentarfilm „No Other Land“ über die israelische Siedlungspolitik im Westjordanland einen Oscar gewinnen konnten, nach eigenen Angaben mit Quellen im israelischen Militär und in verschiedenen Geheimdiensten gesprochen.
SHAUN DAS SCHAF 3
VATERLAND
LA BOLA NEGRA
SNEAK PREVIEW
Zur Feier unseres 12. Jubiläums zeigen wir einen Überraschungsfilm! Wir freuen uns mit Euch zusammen zu feiern und auf viele weitere gemeinsame Kinoerlebnisse anzustoßen!
LE CITTÀ DI PIANURA
MIT HASAN IN GAZA
QUIR
MINOTAURUS
DIE MÖLLNER BRIEFE
WILD HORSE NINE
THE MAD DOG OF EUROPE
Private Veranstaltung
RITORNO AL TRATTURO
Rückblickend betrachtet + Das Deutsche Volk
Event 22. November
Rückblickend betrachtet
Kurzfilm – 15 Min., 2025, Deutsch mit englischen Untertiteln
Regie: Mila Zhluktenko und Daniel Asadi Faezi
Arbeitsmigrant:innen bauen ein Einkaufszentrum für die Olympischen Spiele 1972 in München. Im Jahr 2016 wird derselbe Ort zum Schauplatz eines rassistischen Anschlags. Der 15-minütige Essayfilm rückblickend betrachtet von Mila Zhluktenko and Daniel Asadi Faezi verwebt diese beiden historischen Ereignisse mit Sohrab Shahid Saless' Film Empfänger Unbekannt (1983) und macht mit großer Sensibilität Kontinuitäten von Hass und Rassismus in der jüngeren deutschen Geschichte sichtbar.
Das Deutsche Volk
Dokumentarfilm – 132 Min., 2025, Deutsch mit englischen Untertiteln
Regie: Marcin Wierzchowski
Der Film Das Deutsche Volk erzählt die Geschichte des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020 aus der Perspektive der Hinterbliebenen und Überlebenden. Was sind die direkten und langfristigen Folgen eines solchen Anschlags für die Menschen und ihre Stadt? Regisseur Marcin Wierzchowski begleitet die Protagonist:innen vier Jahre lang mit der Kamera bei der Verarbeitung ihrer Trauer, aber auch in ihrem Kampf um Anerkennung und Zugehörigkeit zu dem Land, das sie ihre Heimat nennen. Wer darf Deutschland seine Heimat nennen?
Thema
In unserer November-Ausgabe von Transit zeigen wir zwei Filme über zwei der schwersten rechtsextremen Verbrechen der jüngeren deutschen Geschichte. Obwohl sie sehr unterschiedliche filmische Sprachen finden, weisen die Filme erstaunliche Parallelen auf. Beide zoomen nah an die Taten und ihre Folgen heran und erweitern zugleich den Blick: Sie zeigen, warum diese Verbrechen keine Einzelfälle sind, sondern tief in der deutschen Gesellschaft und Geschichte verankert sind. Beide Filme stellen Fragen nach Hass und Rassismus, Heimat und Zugehörigkeit – und richten den Blick dabei auch auf uns selbst: Was erzählen wir uns als Gesellschaft von Vielen? Wie erinnern wir an diese Ereignisse und wie halten wir die Erinnerung an sie wach?
Programm
Ab 10:00 Uhr – Einlass
11:00 Uhr – rückblickend betrachtet
11:15 Uhr – Das Deutsche Volk
ca. 13:45 Uhr – Gespräch im Foyer
Im Ticket enthalten: eine Bruschetta oder eine Sfogliata.
Gespräch
Yael Reuveny und Evgenia Gostrer (Kuratorinnen) mit den Filmemacher:innen Mila Zhluktenko und Marcin Wierzchowski.
Thema
Filmemachen über rechten Terror, die Protagonist:innen der Filme und die persönlichen Erfahrungen der Filmemacher mit ihrer Position zwischen Zugehörigkeit und Außenseitertum in Deutschland.
Sprache: Deutsch
Über den Veranstalter
Das Institut für Neue Soziale Plastik
Die Filmreihe findet in Kooperation mit dem Institut für Neue Soziale Plastik statt. Das Institut für Neue Soziale Plastik ist ein Zusammenschluss von antisemitismuskritischen / jüdischen Regisseur:innen, Dramaturg:innen, Autor:innen und Künstler:innen. Seit seiner Gründung 2015 entwickelt es künstlerische Projekte aus jüdischer Perspektive zu jüdischer Gegenwart und Geschichte sowie zu Erinnerungskultur und Antisemitismus. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Beratung von Kulturinstitutionen, freien Gruppen, Kurator:innen und Künstler:innen zum Thema Antisemitismus.
https://neue-soziale-plastik.de/de/


BRUNELLO
Brunello: Der sanfte Visionär erzählt die Lebensgeschichte des humanistischen Unternehmers Brunello Cucinelli. In einer Mischung aus dokumentarischen und fiktionalen Aspekten berichtet der Film von den Orten und Momenten, die Brunellos Leben am stärksten geprägt haben: angefangen bei seiner Kindheit auf dem Land bis in das Dorf Solomeo, welches er über den Verlauf seines Lebens zu einem Symbol des ethischen Kapitalismus aufgebaut hat. Interviews, Archivmaterial und persönliche Erinnerungen zeichnen das Bild eines Mannes, der aus einfachen Verhältnissen heraus ein weltbekanntes Modeimperium erschaffen, und dabei nie die ihm wichtigsten Werte aus den Augen verloren hat: Würde, Ästhetik und soziale Gerechtigkeit – Denn nur wer die eigenen Träume mit Mut und Selbstbewusstsein umsetzt, kann Schmied seines eigenen Glückes werden.